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VMware
Virtuelle Rechner: Die nächste VMware-Generation |
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VMware, Hersteller von Virtualisierungsprodukten, hat im Vorfeld der
Veranstaltung VMworld in Las Vegas die nächste Generation seiner
Virtualisierungslösung, den VMware ESX Server 3 und das VMware
VirtualCenter 2 vorgestellt. VMware ESX-Server ist die Highend-Lösung
der Produktlinie von VMware und kommt hauptsächlich in kritischen
Produktionsumgebungen und in Rechenzentren zum Einsatz, um physische
Server zu virtualisieren. VMware VirtualCenter ist eine
Managementsoftware, welche virtuelle Maschinen auf verschiedenen Hosts
bereitstellt, steuert, überwacht und einheitlich verwaltet.
Die neuen Features des ESX Server 3 sind unter anderem eine Erweiterung
des nutzbaren Hauptspeichers von bisher maximal 3,6 GByte auf maximal 16
GByte für die virtuellen Maschinen, Vier-Wege-Virtual-SMP (bisher
maximal Zwei-Wege) und eine Unterstützung von iSCSI- und NAS-Speichern
(bisher nur SCSI-DAS und SAN).
Weiterhin sollen die "Distributed Availability Services" Ausfälle
laufender virtueller Maschinen erkennen und diese auf einem alternativen
ESX Server-Host automatisch neu starten. Damit können herkömmliche
Cluster-Lösungen ergänzt oder sogar ersetzt werden. Bisher fehlte eine
solche direkte Unterstützung für VMs in hochverfügbaren
Produktionsumgebungen.
Das ebenfalls neue "Distributed Resource Scheduling" verwendet die schon
etablierten Produkte VMotion und VirtualCenter, um die Arbeitsbelastung
virtueller Maschinen kontinuierlich mittels Load-Balancing auf mehrere
ESX Server-Hosts zu verteilen. Überschreitet die Last laufender VMs auf
einem Host bestimmte Werte, so werden virtuelle Maschinen automatisch
auf weniger ausgelastete Hosts verschoben, ohne dass die Arbeit der VMs
unterbrochen wird.
VMware ESX Server 3 und VMware VirtualCenter 2 stehen derzeit einem
begrenzten Anwenderkreis für Betatests zur Verfügung. Ein öffentliches
Betatestprogramm soll gegen Ende des Jahres beginnen, die Software wird
im ersten Quartal 2006 allgemein kommerziell verfügbar sein.
Der aktuelle Virtual Infrastructure Node (VIN) für ESX Server, bestehend
aus ESX Server mit Virtual SMP und einem VirtualCenter-Agent mit
VMotion-Technologie, ist ab 5.000 US-Dollar erhältlich. Die für VMotion,
"Distributed Availability Services" und "Distributed Resource Scheduling"
zusätzlich notwendige Lizenz des "VMware Virtual Center Management
Server" kostet ebenfalls rund 5000 US-Dollar.
Derzeitige Anwender von ESX Server, Virtual SMP, VirtualCenter und
VMotion mit aktivem Support- und Update-Verträgen können die neuen
Versionen kostenlos erhalten, sobald diese kommerziell verfügbar sind.
Die "Distributed Availability Service" und das "Distributed Resource
Scheduling" werden als Add-on-Module zur Verfügung gestellt. (Sven
Ahnert) / (axv/c't)
(Quelle: www.heise.de)
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