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Virtualisieren
Virtualisierung bezeichnet ein Verfahren,
mit dem die Ressourcen eines Computers aufgeteilt werden können. So ist
es unter anderem möglich, mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner
laufen zu lassen oder eine sichere Laufzeit-Umgebung einzurichten. Dabei
kommen verschiedene Methoden sowohl Hard- als auch Software-seitig zum
Einsatz, wovon Emulation, Para Virtualisierung und Kernel Isolation die
wichtigsten sind.
Es gibt viele Konzepte und
Technologien im Bereich der Hardware und Software die diesen Begriff
verwenden. Ein sehr offener Definitionsversuch könnte wie folgt lauten:
Virtualisierung bezeichnet Methoden die es erlauben, Ressourcen eines
Computer aufzuteilen.
Primäres Ziel ist, dem Benutzer eine Abstraktionsschicht zur Verfügung
zu stellen, die ihn von der eigentlichen Hardware - Rechenleistung und
Speicherplatz - isoliert. Eine logische Schicht wird zwischen Anwender
und Ressource eingeführt, um die physischen Gegebenheiten der Hardware
zu verstecken. Dabei wird jedem Anwender (so gut es geht) vorgemacht, dass er der
alleinige Nutzer einer Ressource sei. Die für den Anwender unsichtbare
bzw. transparente Verwaltung der Ressource ist dabei in der Regel die
Aufgabe des Betriebssystems. ("Die Hardware wird durch die Software
simuliert"). |